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Ouessebougou-Awala: Ergebnisse und Fortsetzung des Gartenbaus

Projektlaufzeit: April 2008 - März 2010

Kohlanbau in Ouessebougou-AwalaÜberprüfung der Brunnentiefe
Hier wird die Brunnentiefe von der malischen Fachkraft nachgemessen.

Die bisherigen Ergebnisse des in 2007 gestarteten Projektes sind ermutigend: Der Garten in Ouessebougou-Awala wurde intensiv bewirtschaftet und die Weißkohlernte brachte gute Gewinne. Abgesehen vom Eigenkonsum erwirtschafteten die 70 beteiligten GärtnerInnen jeweils durchschnittlich 16,50 €. Sie kauften aus ihrer mit 400 € gut gefüllten "Rücklagenkasse" neues Saatgut.

Diese positiven Resultate können jedoch noch optimiert und die Erträge gesteigert werden. Nach Meinung eines Experten des Deutschen Entwicklungsdienstes sind vier Brunnen bei einer Anbaufläche von einem Hektar ein notwendiger Standard, wenn ein Gemüsegarten intensiv genutzt wird. Zudem wollten weitere 48 Frauen im Garten mitarbeiten, der damit von 98 Frauen und 20 Männern bewirtschaftet wird.

Im Frühsommer 2008 wurden daher zwei weitere Schachtbrunnen gegraben, die zusammen mit den bereits vorhandenen Brunnen für eine optimale Nutzung sorgen. Die Arbeiten an den 14 m tiefen Brunnen sind inzwischen abgeschlossen und die Vorbereitungen für die erste Anbauphase getroffen. Eine malischen Fachkraft, die zugleich im Dorf Toulabougou eingesetzt wird, setzt die technische Beratung in Awala fort. Sie betreut ebenso die Alphabetisierungskurse und die dörflichen Kleinkredit-Komitees.

Kleinkredite

Youlouba Diarra mit KindDie vierteljährlich wechselnden Kleinkredite wurden vollständig inklusive der vereinbarten Zinsen zurückbezahlt. Damit wuchs das zur Verfügung gestellte Kreditvolumen von 687 € auf 893 € an.

Mit ihrem Kredit von 23 € hat Youlouba Diarra einen Kleinhandel mit Seife, Fisch und Hibiskus begonnen und einen Reingewinn von 15 € erzielt. Im malischen Kontext und gemessen an ihren vorherigen Einkünften ist dies ein stolzer Betrag. Eine andere Frau kaufte sich aus ihrem Erlös eine Ziege, die inzwischen Nachkommen hat.

Alphabetisierung

Mit Blick auf die Zukunft wird die Alphabetisierung fortgesetzt: Parallel zu den üblichen Kursen, erhalten ausgewählte talentierte TeilnehmerInnen eine spezielle Schulung. Denn langfristig sollen sie im Dorf den Unterricht in Eigenregie übernehmen.

Partnerorganisation: VIDE

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